historisches Bild des Firmengebäudes in Gerolstein


6 Jahrzehnte Innovation, Qualität und Beständigkeit in Sachen Schutzkleidung

1956
Gründung der Firma durch Bruno Geilenkothen am 01. November 1956 in Essen-Kupferdreh. Produziert wird in den Anfangsjahren vornehmlich schwere Nässeschutzkleidung aus gummierten oder PVC-beschichteten Geweben für die Bergbau- und Hüttenindustrie.

1961
Auch aufgrund der wachsenden Nachfrage Verlegung des Firmensitzes von Essen nach Gerolstein in die Vulkaneifel nicht zuletzt wegen einer damals günstigen Gewerbeansiedlungspolitik und einer großen Anzahl von weiblichen Arbeitskräften, die entweder im Werk in Gerolstein, oder zu Hause im Rahmen von Heimarbeit für GSG tätig waren.

1972
Neubau und Umzug in den Gerolsteiner Stadtteil Müllenborn wo eine neue, geräumige Fabrikationshalle nebst Bürogebäuden entstand. Dabei hatte die neue Firmenheimat bereits eine große Vergangenheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie. So befand sich im auf dem Grundstück noch stehenden Gebäude von 1850 bis ca. 1918 eine Ledergerberei, die unter anderem Lederprodukte für das preußische Militär herstellte und später bis in 60er Jahre hinein eine Flachsweberei. Die Gebäude wurden im Zuge des Neubaus der Fabrikhalle umfunktioniert in ein Mehrfamilienwohnhaus wo u.a. auch Dienstwohnungen eingerichtet wurden. Hier ist die Firma Geilenkothen bis zum heutigen Tage ansässig. In Spitzenzeiten arbeiteten hier ca. 60 Personen, zu denen noch über 100 Heimarbeiterinnen kamen.

1975
Kurz nach Fertigstellung der Neubauten verstarb überraschend Firmengründer Bruno Geilenkothen. Sein Schwiegersohn Klaus Wollwert übernahm daraufhin die Firma als geschäftsführender Gesellschafter. Es folgen schwierige Jahre mit erstmals seit dem deutschen Wirtschaftswunder stagnierenden bzw. sogar rückläufigen Umsatzzahlen. Resultierend daraus erfolgte bereits in dieser Zeit die Umorientierung weg von Massenproduktion hin zu spezieller Schutzkleidung mit definierten Schutzeigenschaften.

1985
Als einer der ersten Schutzkleidungskonfektionäre in Europa wird GSG ein zertifizierter Konfektionär von Schutzkleidung aus GORE-TEX®. Hierdurch wird die Produktpalette erweitert mit hochwertiger Wetterschutzkleidung gem. EN 343 und rückt dadurch noch mehr in den Fokus für die öffentliche Beschaffung nach VOL von Bund und Ländern. Bald folgen erste Aufträge für Bundeswehr, Deutsche Post, Telekom sowie den damaligen Bundesgrenzschutz.

1991
Umbau und Erweiterungsmaßnahmen am Firmengebäude in Gerolstein-Müllenborn mit u.a. der Schaffung von großflächigen Verkaufs- und Ausstellungsflächen.
Zeitgleich beginnen wir erste Produktionen nach Osteuropa zu verlagern, um den wachsenden Kostendruck Rechnung zu tragen. Gleichzeitig können wir mit einer sehr umsichtigen Personalpolitik das produzierende Personal, welches sich in der Bekleidungsindustrie mehrheitlich aus Frauen zusammensetzt, sehr sanft den sich verändernden Bedingungen anpassen, indem frei werdende Stellen durch Mutterschutz bzw. Ruhestand nicht mehr besetzt wurden.

1994
Als weitere Ergänzung zum klassischen Workwear und den Spezialschutzkleidungen nach VOL entwickelt GSG eine hochwertige Bekleidungslinie für den Rettungsdienst aus NOMEX® und GORE-TEX®. Die heute legendäre Modellserie PRESTIGE setzt damals Maßstäbe für eine moderne, komfortable PSA im Rettungsdienst.

Seit 1997
Nach verhältnismäßig kurzer Entwicklungs- und Erprobungszeit liefert Geilenkothen den komplett überarbeiteten, neuen THW Einsatzanzug an das Technische Hilfswerk

1999
Die Modellpalette für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz wird weiter ausgebaut. So entwickelt GSG erstmalig in Europa eine leuchtrote Schutzjacke für den Rettungsdienst (FAVORIT) aus Trevira®, welches bis dahin im Rettungsdienst völlig unbekannt ist. Parallel dazu arbeiten wir gemeinsam mit der Fachgruppe des DRK die neue Bekleidungsrichtlinie „DRK Einsatzkleidung 2000“ aus, woraus bei uns die Modellserie BONN 2000 wird.

2002
Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage wird das Fertigwarenlager bei GSG in Gerolstein komplett umgebaut, vergrößert und erweitert. So können wir nun sowohl Stoffe und Zutaten, als auch Fertigware in ausreichender Menge in Gerolstein-Müllenborn lagern, um so optimale Reaktions- und Lieferzeiten gewährleisten zu können.

2003
Im Nachgang der damals neuen GUV-R 2106 für den Rettungsdienst entstehen viele weitere Modelle für nahezu alle großen Hilfsorganisationen wie den Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter Unfall Hilfe.

2006
Nach Jahren der personellen Konsolidierung kann nun endlich wieder in Personal investiert werden. So wird zunächst die Technik- und Entwicklungsabteilung, wozu auch die QS Kontrolle der ausländischen Produktionsstätten, gehört massiv ausgebaut. So konnte der Personalstand seit 2006 um mehr als 50% von 18 auf aktuell 32 Personen erhöht werden und dies sowohl in der Verwaltung als auch in der werkseigenen Produktion samt Zuschnitt und Versand.

Im gleichen Jahr beginnen wir als erster Anbieter damit, auch SoftShell Jacken für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz anzubieten, was sich seitdem sehr großer Beliebtheit erfreut und ein stetiges Wachstum mit sich bringt.

2008
Stärkerer Fokus im Hinblick auf Schutz- und Einsatzkleidung für Bund- und Länderpolizei. Es entstehen neue Bekleidungskonzepte im Segment schwere Schutzkleidung (KSA) sowie Übergangskleidung (SoftShelljacken)

2010
Übergabe der Geschäftsführung von Klaus Wollwert an dessen Sohn und Enkel des Firmengründers Kai Wollwert.

Schaffung eines Fabrikshops im Werksgebäude um Anproben, Präsentationen und Direktkauf für unsere Kunden noch komfortabler gestalten zu können.
Bild unseres Fabrikschops Aussenansicht unseres Fabrikshops weiteres Bild unseres Fabrikschops

2011
Ausbau des Kundenstammes v.a. im Bereich der Feuerwehren im Rettungsdienst. Hier oft mit Kundenbezogenen Entwicklungen entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Berufsfeuerwehren bzw. Hauptamtlichen Feuerwehren.

2014
Markteinführung der Modellfamilie INVICTUS für den Rettungsdienst, welche nicht nur in der Optik neue, moderne Maßstäbe setzt sondern v.a auch durch den Variantenreichtum begeistert, da Kunden sich aus insgesamt 24 zertifizierten Varianten die für Ihr CI passende PSA aussuchen können.

2015
Nahezu die gesamt Modellkollektion Warnschutz wird komplett umgebaut, modernisiert und neu zertifiziert gem. der DIN EN ISO 20471.

2016
Das Jubiläumsjahr wird längst nicht nur zum Feiern genutzt. Derzeit entstehen viele neue Kundenbezogene aber auch Eigenentwicklungen an, die die Zukunft der Geilenkothen Fabrik für Schutzkleidung GmbH absichern und einmal mehr neue Maßstäbe im Bereich der PSA setzen werden.

 

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